In der heutigen Zeit ist es allgegenwärtig – das elektronische Geld. Sogenanntes E-Geld gewinnt immer stärker an Bedeutung und ist auf dem Weg das Zahlungsmittel der Zukunft zu werden. Wen wundert es da, dass Cengiz Ehliz und andere Akteure des „wee“-Universums diese Revolution nicht verschlafen wollen, immerhin hat Cengiz Ehliz das besondere Gespür für die Bedürfnisse der Menschen und des Marktes. 

Für den Aufbau des von der weeMarketplace AG angebotenen Marktplatzes, auf dem das elektronische Geld zum Einsatz kommen soll, sind primär Vertriebler zuständig. Generell ist es als positiv zu sehen, dass man diese Vertriebler dann auch an den Entwicklungen des Konzerns partizipieren lassen möchte. Auch wenn die Vertriebler keine klassischen Mitarbeiter des „wee“-Konzerns sind, so mag die Beteiligung am Unternehmen und seinen Gewinnen doch die Verbundenheit stärken. Die Ausgabe von Aktien ist hierbei ein möglicher Weg. 

Vor wenigen Tagen mussten wir feststellen, dass die Aktie des „wee“-Universums um Cengiz Ehliz, das „Wertpapier“ der Swiss Fintec Invest AG von der Pariser Euronext delistet wird.

Auf LANDFALL MEDIA berichteten wir zuerst, dass die Börse unter Anwendung ihrer Statuten die frühere wee.com Aktie delistet. Cengiz Ehliz und Tilmann Meuser waren zu diesem Zeitpunkt noch mit der Vermarktung von diversen neuen Visionen beschäftigt. Für das Delisting von der Börse interessierten sich die Visionäre nicht. Ehliz und Schmutz zeigten sich überrascht als LANDFALL MEDIA am 30. April 2019 schrieb: „Bye Bye wee-Aktie“. Dazu erwidert in einem Schreiben vom 07.05.19 der Münchner Rechtsanwalt Holger von Hartlieb für Mandanten Cengiz Ehliz: „Hiervon ist meinem Mandanten nichts bekannt.“ 

Nichts bekannt? Das wundert uns doch sehr, da die Pariser Euronext diese Begründung selbst geliefert hat. 

Am 01. Mai 2019 erklärt Finanzchef Ewald Schmutz auf dem Blog Brennpunkt-Wirtschaft24.de zum Delisting der Swiss Fintec Invest AG an der Euronext: Man „setzt den Handel aus, bis vermeintlich offene Fragen geklärt sind.“ 

Vermeintlich offene Fragen an die Versprechungen von Cengiz Ehliz und „wee“ haben auch viele Aktionäre und Lizenznehmer. Diese stellen sich – auch im Gespräch mit uns – der Frage, was nach dem Delisting nun mit ihren Aktien passiert. „Das heißt die Aktien der Swiss Fintec Invest AG werden zu dem genannten Zeitpunkt delistet und sind dann FUTSCH? Oder werden die wie schon die WEE /Aktie dann wieder mit neuem Namen/Adresse gelistet? Als Aktionär sollte man doch eigentlich eine Nachricht erhalten?“ (Name ist uns bekannt)

Am gleichen 01. Mai 2019 erklärt Ewald Schmutz im Blog weiter: „Die Entscheidung der Euronext ist übrigens einseitig, über unsere Anwälte in Frankreich sind wir dabei den rechtlichen Sachverhalt zu klären.“ 

Zwei Tage später holt Ewald Schmutz dann das nach, was nach der Erklärung gegenüber Brennpunkt-Wirtschaft24.de vom 01. Mai 2019 angeblich schon getan hat, er informiert die Aktionäre über das Delisting. Aber Erklärungen zu den Hintergründen finden sich auch hier nicht.

Cengiz Ehliz und Ewald Schmutz wissen scheinbar nichtmals, weshalb die Euronext schwere Zweifel an deren Wertpapiergeschäften hat. 

Sollte das Aktionäre und Lizenznehmer beruhigen? 

Die Neue Chance 

Aber Aktionäre müssen nicht enttäuscht sein, wenn sie ihre Unternehmensanteile nicht mehr an der Börse handeln können, denn das „wee“-Universum bietet eine ganz einfache Lösung. Den Tausch in Token. Bereits Ende letzten Jahres, bestand schon das Angebot über das Family und Friends Programm die Aktien der Swiss Fintech Invest AG gegen einen Token von der WeeNexx AG zu tauschen. 

Aktien- respektive Incentive-Inhaber der Swiss Fintech Invest AG wurden schriftlich von der MPM Group AG kontaktiert und mit einer beworbenen Tokenaktion der WeeNexx AG zum Umtausch Ihrer Aktien angehalten. Dasselbe erfolgte beispielsweise auch über ein YouTube Video, welches innerhalb von wenigen Stunden nach unserer Berichterstattung gelöscht wurde. 

Gerne berichten wir weiter darüber, welche Folgen ein Umtausch von Aktien in Token für die Anteilseigner hat, wenn die „wee“-Akteure nicht in der Lage sind dies zu tun.